SFP-Module
SFP-Module und optische Kabel für Hochgeschwindigkeitsnetzwerke
Die Kategorie umfasst optische und kupferbasierte Anschlussmodule, mit denen professionelle Netzwerkgeräte – wie Switches, Router, Server – problemlos an verschiedene Übertragungsmedien angeschlossen werden können. Verfügbar sind Lösungen mit 1,25G SFP, 10G SFP+, 40G QSFP+ und 100G QSFP28, sowohl für kurze als auch für große Entfernungen.
Sie können zwischen Singlemode- und Multimode-Optikmodulen, DAC- und AOC-Verbindungskabeln, CWDM- und WDM-Lösungen wählen, sowie speziell für HP/Aruba-Geräte dedizierte Typen sind ebenfalls verfügbar. So können Sie im selben Port die Module einfach entsprechend der gewünschten Geschwindigkeit, dem Anschluss und der Reichweite austauschen.
- 1,25G SFP-Module – Singlemode, Multimode, WDM, CWDM, auch mit RJ45 Kupferanschluss
- 10G SFP+ Module – Kurz- und Langstreckenverbindungen, CWDM- und WDM-Lösungen, mit DOM/DDM-Unterstützung
- QSFP+ und QSFP28 Module – für 40G und 100G Uplinks, für Rechenzentrums- und Backbone-Netzwerke
- DAC- und AOC-Kabel – kosteneffiziente, latenzarme, festlängige Verbindungen innerhalb und zwischen Racks
- Herstellerspezifische Module – optimierte Ausführungen für HP/Aruba-Umgebungen
Anwendungsbereiche: von Büronetzwerken bis zu Backbone-Netzen
Mit den hier verfügbaren Modulen können Unternehmens-, Dienstanbieter- und Rechenzentrumsnetzwerke aufgebaut oder erweitert werden. Die 1,25 Gbps SFP-Lösungen sind ideal für die optische Verbindung von Büroswitches, kleineren Backbone-Abschnitten, Kamerasystemen und entfernten Standorten. Die 10G SFP+ und 40G/100G QSFP+/QSFP28 Module dienen bereits dem Aufbau von Hochgeschwindigkeitsserver-, Speicher- und Aggregationsverbindungen.
Die Singlemode-Module – mit Reichweiten von bis zu 80 km – sind geeignet, um entfernte Standorte und städtische Netzwerkabschnitte zu verbinden, während die Multimode-Typen kosteneffiziente Lösungen für kürzere, typischerweise innerhalb von Rechenzentren oder Gebäuden liegende Verbindungen bieten. Die WDM- und CWDM-Module können Daten über ein einzelnes Faserpaar oder sogar über eine einzelne Faser auf mehreren Wellenlängen übertragen, was eine erhebliche Einsparung an optischen Fasern ermöglicht.
Die DAC (Direct Attach Copper) und AOC (Active Optical Cable) Kabel sind vorkonfektionierte, werkseitig endverarbeitete Verbindungen, die besonders nützlich für Verbindungen innerhalb von Racks oder zwischen benachbarten Racks sind. Die passiven und aktiven Lösungen bieten extrem niedrige Latenz und günstige Kosten, während sie Geschwindigkeiten von 10G, 40G oder 100G unterstützen können.
Technische Aspekte bei der Modulauswahl
Bei der Auswahl des richtigen Moduls sollten mehrere wichtige Parameter berücksichtigt werden, um sicherzustellen, dass das Netzwerk zuverlässig und mit der geplanten Bandbreite funktioniert.
- Geschwindigkeit: 1,25G, 10G, 40G oder 100G – dies bestimmt die unterstützten Netzwerkstandards (z.B. 1000BASE-LX, 10GBASE-LR, 40GBASE-SR4).
- Reichweite und optischer Modus: Multimode-Module für kurze (mehrere zehn–hundert Meter), Singlemode-Module für Links von mehreren Kilometern oder bis zu 80 km.
- Wellenlänge: 850 nm, 1310 nm, 1550 nm oder CWDM/WDM-Kombinationen (z.B. 1470–1610 nm), die die Kompatibilität und die maximale Entfernung beeinflussen.
- Steckertyp: LC, SC, RJ45 oder MPO – muss zu den vorhandenen Patch-Panels und Verkabelungen passen.
- DOM/DDM-Unterstützung: Überwachung der optischen Leistung, Temperatur und Spannung für eine einfachere Diagnose des Netzwerks.
- Kompatibilität: allgemeine oder speziell für HP/Aruba-Geräte dedizierte Module, um den Anforderungen des Netzwerkherstellers gerecht zu werden.
Wo sollten verschiedene Typen eingesetzt werden?
Für kurze, hochgeschwindigkeitsverbindungen (Server–Switch, Switch–Switch innerhalb eines Racks) sind oft DAC- und AOC-Kabel die beste Wahl im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Für mittlere Entfernungen innerhalb von Gebäuden haben sich Multimode-Module mit 850 nm SFP/SFP+ etabliert. Wenn mehrere Standorte, Ebenen oder Gebäude verbunden werden müssen, ist es ratsam, Singlemode-Module mit 1310/1550 nm oder CWDM-Modulen zu wählen, die größere Entfernungen und bessere zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten bieten.
Speziell in HP/Aruba-Umgebungen sollten die dedizierten Extralink-Module verwendet werden, die hinsichtlich der Firmware-Kompatibilität den Herstelleranforderungen entsprechen. Mit der Auswahl des richtigen Moduls und Kabeltyps kann eine stabile, zukunftssichere, hochbandbreitige optische Infrastruktur aufgebaut werden.